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Die meisten Betroffenen leiden an der primären Form der Osteoporose. Direkte Ursachen dieser Erkrankung sind bis heute nicht bekannt. Allerdings weiß man, dass vor allem ein höheres Lebensalter, Hormonmangel und verschiedene weitere Faktoren die Entwicklung der Erkrankung begünstigen.
Osteoporose: Das passiert im Knochen
In unseren Knochen finden ständig Auf-, Um- und Abbauprozesse statt. Während in jungen Jahren der Knochenaufbau überwiegt, kommt es spätestens ab dem 40. Lebensjahr zu einem vermehrten Abbau von Knochensubstanz. Das ist zunächst ein normales Zeichen des Alterns und noch keine Erkrankung.
Bei Osteoporose liegt ein gestörter Knochenstoffwechsel vor, der einen vermehrten Abbau von Knochenmasse nach sich zieht. Dies führt zu einem Absinken der Knochendichte und einer veränderten Mikroarchitektur der Knochen. Die Folge: Poröse Knochen, die bereits bei geringer Belastung brechen.
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Mit 500 mg Calcium: Hilft dabei, den täglichen Calcium-Bedarf zu decken (zusätzlich zur Ernährung)1
Mit 1000 I.E. Vitamin D: Steigert die Calcium-Aufnahme; entsprechend der in der aktuellen Osteoporose-Leitlinie empfohlenen Dosierung.2
11.000 mg Calcium entspricht der empfohlenen täglichen Zufuhr gemäß der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE)
2Dachverband Osteologie, Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin e.V. (DEGAM), Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie e.V. (DGE) et.al.: S3-Leitlinie Prophylaxe, Diagnostik und Therapie der Osteoporose bei postmenopausalen Frauen und bei Männern ab dem 50. Lebensjahr. Stand: September 2023, https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/183-001.
Primäre Osteoporose: Ursachen
Die genauen Ursachen, die eine primäre Osteoporose auslösen, sind bis heute nicht bekannt. Fakt ist, dass bestimmte Faktoren das Risiko für die Erkrankung erhöhen können. Dazu zählen neben einer familiären Veranlagung insbesondere ein höheres Lebensalter, das weibliche Geschlecht, Calcium- und Vitamin D-Mangel sowie zu wenig Bewegung und Rauchen.
Diese Medikamente können die Entwicklung von Osteoporose begünstigen:
Kortison-Präparate – insbesondere, wenn diese zur Langzeitbehandlung (länger als 3 Monate) zum Einsatz kommen
Protonenpumpenhemmer
Antihormon-Präparate zur Brustkrebs-Therapie
Antihormonelle Therapie beim Mann
Als weitere Ursachen für eine sekundäre Osteoporose kommen auch ein langfristiger Bewegungsmangel durch Bettlägerigkeit (zum Beispiel nach schweren Unfällen) und Alkoholmissbrauch infrage.
Osteoporose:
Symptome & Folgen
Knochenbrüche
Schmerzen
Bewegungseinschränkungen
Abnahme der Körpergröße
„Witwenbuckel“
„Tannenbaum-Phänomen“
Pflegebedürftigkeit
Störungen der Lungenfunktion
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Stand: zuletzt aktualisiert am 09.02.26
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Autoren:
Jennifer Hamatschek, Chefredaktion Medizin und Pharmazie
Jennifer Hamatschek hat Germanistik und Pharmazie an der LMU München studiert. Sie ist eine renommierte Fachjournalistin für Medizin und Gesundheit, die seit über 15 Jahren komplexe medizinische Inhalte zielgruppengerecht und evidenzbaisert aufbereitet.
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Tatiana Schmid, Chefredaktion Gesundheit und Ernährung
Tatiana Schmid ist Diplom-Oecotrophologin und eine profilierte Fachjournalistin für Gesundheit, Medizin und Ernährung mit über einem Jahrzehnt redaktioneller Erfahrung.
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2Dachverband Osteologie, Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin e.V. (DEGAM), Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie e.V. (DGE) et.al.: S3-Leitlinie Prophylaxe, Diagnostik und Therapie der Osteoporose bei postmenopausalen Frauen und bei Männern ab dem 50. Lebensjahr. Stand: September 2023, https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/183-001.
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