Was hilft bei Osteoporose?

Osteoporose: Therapie im Überblick

Autoren: Jennifer Hamatschek , Tatiana Schmid Stand: 19.02.26
Osteoporose: Therapie im Überblick
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Die Behandlung von Osteoporose hat zum Ziel, (weitere) Knochenbrüche zu verhindern, Einschränkungen im Alltag zu reduzieren und Schmerzen zu lindern. Dabei können verschiedene Therapiebausteine zum Einsatz kommen, die individuell kombiniert werden. Unverzichtbar ist die sogenannte Basistherapie.

Wichtige Therapie-Bausteine:

Basistherapie bei Osteoporose

Die Basistherapie bei Osteoporose umfasst prinzipiell die Maßnahmen, die auch zur Vorbeugung (Prophylaxe) des Knochenschwunds eine wichtige Rolle spielen. Dazu zählt insbesondere eine ausreichende Zufuhr von Calcium und Vitamin D, regelmäßige körperliche Aktivität, die Sturzprophylaxe sowie die Vermeidung von Risikofaktoren wie z. B. Rauchen.

Wichtig: Die Basistherapie sollte stets fortgeführt werden – unabhängig davon, ob ergänzend spezifische Osteoporose-Medikamente verordnet werden, oder nicht.

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Calcium-Sandoz® D Osteo 500 mg/ 1000 I.E. Kautabletten – den Knochen zuliebe

<span class="text-nowrap">Calcium-Sandoz<sup>&reg;</sup></span> D Osteo 500&nbsp;mg/ 1000&nbsp;I.E. Kautabletten – den Knochen zuliebe

Calcium-Sandoz® D Osteo 500 mg/ 1000 I.E. Kautabletten – den Knochen zuliebe

Werden Sie jetzt aktiv für starke Knochen und ergänzen Sie Ihre Ernährung mit Calcium-Sandoz® D Osteo 500 mg/ 1000 I.E.

Die Kautabletten liefern die wertvollen Knochenmineralstoffe Calcium und Vitamin D in einer optimal aufeinander abgestimmten Dosierung.

Für eine zeitgemäße Basistherapie der Osteoporose1

Nur 1 Kautablette pro Tag liefert

  • 500 mg Calcium und hilft so dabei, den täglichen Calcium-Bedarf zusätzlich zur Ernährung zu decken2
  • 1000 I.E. (Internationale Einheiten) Vitamin D – dies entspricht der empfohlenen Vitamin-D-Zufuhr in der aktuellen Osteoporose-Leitlinie.1

Mit Orangengeschmack.

Weitere Informationen zum Produkt

1Dachverband Osteologie, Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin e.V. (DEGAM), Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie e.V. (DGE) et.al.: S3-Leitlinie Prophylaxe, Diagnostik und Therapie der Osteoporose bei postmenopausalen Frauen und bei Männern ab dem 50. Lebensjahr. Stand: September 2023, https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/183-001

21.000 mg Calcium entspricht der empfohlenen täglichen Zufuhr gemäß der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE)


Spezifische Osteoporose-Medikamente

In bestimmten Fällen wird bei Osteoporose eine Behandlung mit spezifischen Osteoporose-Medikamenten empfohlen, die sich unter anderem in Bezug auf ihre Wirkweise und die Darreichungsform unterscheiden. Grundsätzlich stehen Wirkstoffe zur Verfügung, die den Knochenabbau hemmen oder den Knochenaufbau fördern.

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Schmerztherapie

Bei akuten Schmerzen nach einem Knochenbruch und auch bei chronischen Beschwerden ist eine effektive Schmerztherapie (z. B. Medikamente, Physiotherapie) wichtig, damit die Beweglichkeit der Betroffenen erhalten bzw. wiederhergestellt werden kann. Auch eine psychologische Betreuung/Beratung kann sinnvoll sein, um besser mit den Schmerzen umgehen zu können.

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OP bei Osteoporose

Bei schmerzhaften Wirbelkörperbrüchen oder Schmerzen, die infolge einer Wirbelsäulenveränderung ausgelöst werden, kann eine Operation sinnvoll sein. Dabei werden zwei Verfahren unterschieden:

Vertebroplastik: Bei frisch eingebrochenen Wirbelkörpern wird Zement in den Knochen eingespritzt, um einem weiteren Einbruch und einer Verformung entgegenzuwirken. Eine Aufrichtung des Wirbelkörpers wird bei diesem Verfahren nicht erreicht.

Kyphoplastik: Frisch eingebrochene Wirbelkörper werden mithilfe eines kleinen Ballons aufgedehnt. Der so entstandene Hohlraum wird mit Knochenzement befüllt. Auf diese Weise kann eine Aufrichtung des Wirbelkörpers erreicht werden.

Rehabilitation

Ziel von medizinischen Rehabilitationsmaßnahmen ist es, die Bewegungsfunktionen von Betroffenen zu verbessern oder wiederherzustellen und auf diese Weise Stürze und Knochenbrüche zu vermeiden. Dazu werden zum Beispiel Koordination, Gleichgewichtsgefühl und Gangsicherheit geschult.

Selbsthilfe

Für viele Osteoporose-Patienten bieten Selbsthilfegruppen einen wichtigen Rahmen, um sich über die Krankheit zu informieren und mit anderen Betroffenen auszutauschen.

Behandlung von Grunderkrankungen

Falls der Osteoporose sekundäre Ursachen (z. B. Morbus Crohn, Schilddrüsenüberfunktion, Mangel an Geschlechtshormonen) zugrunde liegen könnten, müssen diese speziell abgeklärt und behandelt werden. Einige Medikamente wie zum Beispiel Antidepressiva und Kortison-Tabletten können das Osteoporose-Risiko erhöhen und Frakturen begünstigen. Daher sollten Patienten, die diese Arzneimittel einnehmen, gemeinsam mit ihrem Arzt regelmäßig das Verhältnis von Nutzen und Risiko der Behandlung überprüfen.



Osteoporose-Behandlung: Darauf kommt es an

  • Frühzeitig mit der Behandlung beginnen
  • Therapiebeginn „lohnt“ sich zu jedem Zeitpunkt
  • Dranbleiben ist wichtig
  • Bisphosphonate zeitversetzt zu Calcium einnehmen

Autoren, medizinische Fachinformationen und Quellen

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Stand: zuletzt aktualisiert am 19.02.26

Wissenschaftliche Standards:
Dieser Text entspricht den Standards und Vorgaben aus der ärztlichen Fachliteratur, folgt den einschlägigen medizinischen Leitlinien, Veröffentlichungen von Fachgesellschaften sowie aktuellen Studien und wurde von Fachjournalisten geprüft. Mehr zu unseren Qualitätssicherungsstandards

Autoren:

Jennifer Hamatschek

Jennifer Hamatschek, Chefredaktion Medizin und Pharmazie

Jennifer Hamatschek hat Germanistik und Pharmazie an der LMU München studiert. Sie ist eine renommierte Fachjournalistin für Medizin und Gesundheit, die seit über 15 Jahren komplexe medizinische Inhalte zielgruppengerecht und evidenzbaisert aufbereitet. Mehr zu Jennifer Hamatschek
Tatiana Schmid

Tatiana Schmid, Chefredaktion Gesundheit und Ernährung

Tatiana Schmid ist Diplom-Oecotrophologin und eine profilierte Fachjournalistin für Gesundheit, Medizin und Ernährung mit über einem Jahrzehnt redaktioneller Erfahrung. Mehr zu Tatiana Schmid

ICD-Code:

ICD-Codes (International Classification of Diseases) sind weltweit anerkannte medizinische Verschlüsselungen für Diagnosen. Sie werden von Ärzt:innen verwendet, um Krankheiten und Gesundheitsstörungen eindeutig zu klassifizieren und finden sich beispielsweise in Arztbriefen, Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen und Abrechnungen mit Krankenkassen.

Fußnoten und Zitate:

Quellen:

Fachliche Endprüfung und Qualitätssicherung:

Sandra Winter

Sandra Winter, Gesundheitsredaktion

Sandra Winter ist eine erfahrene Gesundheitsjournalistin mit ausgewiesener Expertise in den Bereichen Ernährungswissenschaften, alternative Heilmethoden und Sportmedizin. Mit über 15 Jahren Erfahrung steht Sandra für vertrauenswürdige, wissenschaftlich fundierte und gut recherchierte Gesundheitsinformationen – immer am Puls aktueller Forschung und Trends in der Gesundheitsbranche. Mehr zu Sandra Winter

Calcium-Sandoz® D Osteo 500 mg/ 1000 I.E. Kautabletten

<span class="text-nowrap">Calcium-Sandoz<sup>&reg;</sup></span> D Osteo 500&nbsp;mg/ 1000&nbsp;I.E. Kautabletten

Ihre Calcium- und Vitamin-D-Ergänzung zur unterstützenden Behandlung der Osteoporose.

  • Mit 500 mg Calcium: Hilft dabei, den täglichen Calcium-Bedarf zu decken (zusätzlich zur Ernährung)1
  • Mit 1000 I.E. Vitamin D: Steigert die Calcium-Aufnahme; entsprechend der in der aktuellen Osteoporose-Leitlinie empfohlenen Dosierung.2
  • Nur 1 Kautablette täglich
  • Mit Orangengeschmack
  • Zur Langzeitanwendung geeignet
Mehr Informationen

11.000 mg Calcium entspricht der empfohlenen täglichen Zufuhr gemäß der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE)

2Dachverband Osteologie, Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin e.V. (DEGAM), Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie e.V. (DGE) et.al.: S3-Leitlinie Prophylaxe, Diagnostik und Therapie der Osteoporose bei postmenopausalen Frauen und bei Männern ab dem 50. Lebensjahr. Stand: September 2023, https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/183-001.

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