Knochenschwund

Osteoporose − was ist das?

Osteoporose zählt zu den häufigsten Erkrankungen weltweit. Obwohl sie auf lange Sicht zu Knochenbrüchen, starken Schmerzen und oft auch Pflegebedürftigkeit führt, wird der schleichende Knochenschwund bis heute immer noch unterschätzt. Dabei ist ab einem Alter von 50 Jahren jede dritte Frau und jeder fünfte Mann betroffen.1 Im Krankheitsverlauf kommt es zu einem fortschreitenden Verlust an Knochenmasse und auch die Feinstruktur des Knochengewebes verschlechtert sich. Die Folge: Schon bei gewöhnlichen Belastungen brechen die Knochen. Erschreckend ist, dass die Mehrzahl der Betroffenen nicht rechtzeitig und richtig behandelt wird.

Was ist Osteoporose?

Was ist Osteoporose?

Bei Osteoporose handelt es sich um eine chronische Skeletterkrankung, bei der es zu einem fortschreitenden Abbau von Knochensubstanz kommt. Das Heimtückische ist, dass Betroffene erst spät bemerken, dass etwas nicht stimmt – häufig dann, wenn der erste Knochen gebrochen ist.

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Osteoporose: Diagnose

Osteoporose: Diagnose

Die Diagnostik besteht aus verschiedenen Bausteinen. Nach einem ausführlichen Gespräch und einer körperlichen Untersuchung kann zum Beispiel eine Knochendichtemessung erforderlich sein.

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1 Pollähne W. et al., Einsatz bildgebender Verfahren bei der Diagnostik der Osteoporose Interpretation der Röntgenbilder und Messprotokolle der Knochendichte. Wiener Medizinische Wochenschrift Dezember 2007, Volume 157,Issue 23, pp 593-605.