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Es gibt vielfältige Risikofaktoren, die die Entwicklung einer Osteoporose begünstigen können. Das bedeutet allerdings nicht, dass jeder einzelne Risikofaktor zwangsläufig zu Osteoporose führt. Meist sind es mehrere Faktoren, wie zum Beispiel das Alter, die Gene, eine ungünstige Ernährungsweise und Bewegungsmangel, die zusammen wirken.
Osteoporose: Nicht beeinflussbare Risikofaktoren
Zu den Risiken, die sich nicht beeinflussen lassen, zählen:
Alter: Das Osteoporose-Risiko steigt mit dem Alter – insbesondere ab dem 50. Lebensjahr.
Geschlecht: Frauen nach der Menopause haben aufgrund der hormonellen Umstellung ein erhöhtes Osteoporose-Risiko.
Genetische Veranlagung: Die Veranlagung für Osteoporose kann vererbt werden.
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Es gibt zahlreiche weitere Faktoren, die das Krankheitsrisiko erhöhen, dazu zählen zum Beispiel:
Starkes Untergewicht
Bewegungsmangel
Calciummangel
Vitamin-D-Mangel
Rauchen
Übermäßiger Alkoholkonsum
Gut zu wissen:
Diese Risiken lassen sich allerdings positiv beeinflussen – zum Beispiel durch kleine Veränderungen im Lebensstil.
Was ist Osteoporose?
Chronische Skeletterkrankung mit fortschreitendem Verlauf.
Kennzeichen:
Die Knochenmasse nimmt ab
Der Feinaufbau der Knochen verändert sich
Die Knochen werden porös und brechen leicht
Risikofaktor Grunderkrankung
Einige Krankheiten und Medikamente können das Risiko für die Entwicklung einer Osteoporose erhöhen. Dazu zählen zum Beispiel:
Grunderkrankungen (Beispiele)
Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2
Primärer Hyperparathyreoidismus (Überfunktion der Nebenschilddrüse)
Cushing-Syndrom (körpereigene Überproduktion von Kortison)
Hyperthyreose (Überfunktion der Schilddrüse) oder hohe Dosierung von Schilddrüsenhormonen
Testosteronmangel beim Mann
Wachstumshormonmangel
Chronische Niereninsuffizienz (Nierenschwäche)
Axiale Spondyloarthritis (Morbus Bechterew)
Rheumatoide Arthritis
Systemischer Lupus erythematodes
Chronische obstruktive Lungenerkrankung (COPD)
HIV-Infektion
Zöliakie (Gluten-Unverträglichkeit)
Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (abgekürzt CED; Morbus Crohn und Colitis ulcerosa)
Medikamente
Glukokortikoide (Kortison-Präparate), vor allem als Langzeitbehandlung (länger als drei Monate)
Protonenpumpeninhibitoren (spezielle Magenschutz-Präparate) in der Langzeitanwendung
Aromatase-Inhibitoren (Antihormon-Präparate zur Behandlung von Brustkrebs)
Antihormonelle Therapie beim Mann
Wichtig:
Setzen Sie ärztlich verordnete Medikamente nicht eigenmächtig ab und sprechen Sie im Zweifel mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
Autoren, medizinische Fachinformationen und Quellen
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Stand: zuletzt aktualisiert am 09.02.26
Wissenschaftliche Standards:
Dieser Text entspricht den Standards und Vorgaben aus der ärztlichen Fachliteratur, folgt den einschlägigen medizinischen Leitlinien, Veröffentlichungen von Fachgesellschaften sowie aktuellen Studien und wurde von Fachjournalisten
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Autoren:
Jennifer Hamatschek, Chefredaktion Medizin und Pharmazie
Jennifer Hamatschek hat Germanistik und Pharmazie an der LMU München studiert. Sie ist eine renommierte Fachjournalistin für Medizin und Gesundheit, die seit über 15 Jahren komplexe medizinische Inhalte zielgruppengerecht und evidenzbaisert aufbereitet.
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Tatiana Schmid, Chefredaktion Gesundheit und Ernährung
Tatiana Schmid ist Diplom-Oecotrophologin und eine profilierte Fachjournalistin für Gesundheit, Medizin und Ernährung mit über einem Jahrzehnt redaktioneller Erfahrung.
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finden sich beispielsweise in Arztbriefen, Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen und Abrechnungen mit Krankenkassen.
Sandra Winter ist eine erfahrene Gesundheitsjournalistin mit ausgewiesener Expertise in den Bereichen Ernährungswissenschaften, alternative Heilmethoden und Sportmedizin. Mit über 15 Jahren Erfahrung steht Sandra für vertrauenswürdige, wissenschaftlich fundierte und gut recherchierte Gesundheitsinformationen – immer am Puls aktueller Forschung und Trends in der Gesundheitsbranche.
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