Osteoporose: Risikofaktoren

Osteoporose: Risikofaktoren Osteoporose: Risikofaktoren begünstigen die Entwicklung.

Es gibt vielfältige Risikofaktoren, die die Entwicklung einer Osteoporose begünstigen können. Das bedeutet allerdings nicht, dass jeder einzelne Risikofaktor zwangsläufig zu Osteoporose führt. Meist sind es mehrere Faktoren, wie zum Beispiel das Alter, genetische Faktoren, eine ungünstige Ernährungsweise und Bewegungsmangel, die zusammen wirken.

Osteoporose: Nicht beeinflussbare Risikofaktoren

Zu den Risiken, die sich nicht beeinflussen lassen, zählen:

  • Alter
  • Genetische Veranlagung
  • Geschlecht

Osteoporose: Beeinflussbare Risikofaktoren

Es gibt zahlreiche weitere Faktoren, die das Krankheitsrisiko erhöhen, dazu zählen zum Beispiel:

  • Bewegungsmangel
  • Calciummangel
  • Vitamin-D-Mangel
  • Starkes Untergewicht
  • Starkes Übergewicht
  • Rauchen
  • Übermäßiger Alkoholkonsum
  • Verschiedene Medikamente
Gut zu wissen: Diese Risiken lassen sich allerdings positiv beeinflussen – zum Beispiel durch kleine Veränderungen im Lebensstil.

Risikofaktor Grunderkrankung

Einige Krankheiten und Medikamente können das Risiko für die Entwicklung einer Osteoporose erhöhen. Dazu zählen zum Beispiel:

Grunderkrankungen
Mangel an Geschlechtshormonen (Hypogonadismus)
Cushing-Syndrom (krankhaft erhöhter Kortisonspiegel im Blut, Hypercortisolismus)
Rheumatische Erkrankungen
Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa)
Überfunktion der Schilddrüse oder der Nebenschilddrüse
Diabetes mellitus Typ 1
Niereninsuffizienz
Laktoseintoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit)
Zöliakie (Glutenunverträglichkeit)
Medikamente
Kortison (in Form von Tabletten und/oder Spritzen)
Schilddrüsenhormone bei Überdosierung
Sodbrennen-Medikamente (Protonenpumpenhemmer, Antazida)
Epilepsie-Medikamente (z. B. Phenobarbital, Phenytoin)
Cyclosporin (wird z. B. bei Hauterkrankungen und Colitis ulcerosa angewendet)
Heparin (wird z. B. zur Behandlung und Vorbeugung von Thrombosen eingesetzt)
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