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Bei Verdacht auf Osteoporose können bestimmte Maßnahmen zur Basisdiagnostik vorgenommen werden. Diese ermitteln, wie groß das individuelle Knochenbruchrisiko ist. Die sogenannte Knochendichtemessung spielt dabei eine wichtige Rolle.
Wer sollte eine Basisdiagnostik erhalten?
Die Basisdiagnostik wird insbesondere in folgenden Fällen bzw. für folgende Personengruppen empfohlen1:
Frauen nach der Menopause
Frauen und Männer, die älter als 50 Jahre sind, wenn gleichzeitig wesentliche Risikofaktoren vorliegen
Wichtige Anlässe für die Notwendigkeit einer Basisdiagnostik bei den genannten Personengruppen sind:
Knochenbruch an einer für Osteoporose typischen Stelle Mehr erfahren
Sturz aus dem Stand oder aus dem Sitzen
Grundsätzlich empfohlen wird die Basisdiagnostik allen Frauen und Männern, die über 70 Jahre alt sind.
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Ihre Calcium- und Vitamin-D-Ergänzung zur unterstützenden Behandlung der Osteoporose.
Mit 500 mg Calcium: Hilft dabei, den täglichen Calcium-Bedarf zu decken (zusätzlich zur Ernährung)1
Mit 1000 I.E. Vitamin D: Steigert die Calcium-Aufnahme; entsprechend der in der aktuellen Osteoporose-Leitlinie empfohlenen Dosierung.2
11.000 mg Calcium entspricht der empfohlenen täglichen Zufuhr gemäß der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE)
2Dachverband Osteologie, Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin e.V. (DEGAM), Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie e.V. (DGE) et.al.: S3-Leitlinie Prophylaxe, Diagnostik und Therapie der Osteoporose bei postmenopausalen Frauen und bei Männern ab dem 50. Lebensjahr. Stand: September 2023, https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/183-001.
Zu welchem Arzt sollte man zur Diagnose von Osteoporose gehen?
Im ersten Schritt sollten Sie sich an Ihre Hausarztpraxis wenden. Bei Bedarf wird man Sie an einen Facharzt (Osteologen) überweisen.
Gut zu wissen:
Osteologen sind Ärzte, die vom Dachverband Osteologie (DVO) zertifiziert werden und sich im Bereich der Versorgung von Patienten mit Knochenkrankheiten spezialisiert haben.
Wie erfolgt die Basisdiagnostik bei Osteoporose?
Zur Basisdiagnostik stehen verschiedene Maßnahmen zur Verfügung:
Anamnese: Erfassen der Krankheitsgeschichte im Gespräch, Erhebung von individuellen Risikofaktoren wie z. B. Alter, Geschlecht, Genetik, Alkoholkonsum, bestimmte Grunderkrankungen wie z. B. Diabetes mellitus, Zöliakie. Mehr über die Risikofaktoren erfahren
Körperliche Untersuchung: Im Rahmen einer körperlichen Untersuchung werden Körpergröße und Gewicht gemessen und die Wirbelsäule auf Verformungen (Rundrücken) untersucht. Darüber hinaus beurteilt der Arzt auch Muskelkraft und Sturzgefährdung und hält eventuelle Hinweise auf eine sekundäre Ursache der Osteoporose fest.
DXA-Knochendichtemessung: Zur Ermittlung des Schweregrads der Osteoporose wird eine sogenannte Knochendichtemessung (auch „BMD-Messung“ = bone mineral density) durchführt. Dabei wird der Mineralgehalt des Knochens an der Lendenwirbelsäule und Hüfte bestimmt. In der Regel wird hier die DEXA-Methode angewendet. Einer besonderen Bedeutung kommt der T-Wert (T-Score) zu. Ein im Vergleich zu jungen, gesunden Erwachsenen niedriger T-Wert steht für eine geringere Knochendichte – das Risiko für Knochenbrüche ist erhöht.
Basislabor: Verschiedene Laboruntersuchungen können durchgeführt werden, um andere Knochenstoffwechselerkrankungen zu erkennen und das Vorliegen einer sekundären Osteoporose auszuschließen. Da die meisten Osteoporose-Medikamente bei starker Nierenschwäche nicht angewendet werden dürfen, ist vor Therapiebeginn eine Überprüfung der Nierenfunktion wichtig.
Bildgebende Diagnostik: Falls sich Hinweise auf Wirbelkörperbrüche ergeben, wird ein Röntgenbild der Wirbelsäule gemacht, um eventuelle Frakturen zu erkennen. Zudem können so andere Erkrankungen (z. B. entzündliche oder verschleißbedingte Veränderungen, Tumoren) ausgeschlossen werden.
Osteoporose: Symptome & Folgen
Knochenbrüche
Schmerzen
Bewegungseinschränkungen
Abnahme der Körpergröße
„Witwenbuckel“
„Tannenbaum-Phänomen“
Pflegebedürftigkeit
Störungen der Lungenfunktion
Autoren, medizinische Fachinformationen und Quellen
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Stand: zuletzt aktualisiert am 03.02.26
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Autoren:
Jennifer Hamatschek, Chefredaktion Medizin und Pharmazie
Jennifer Hamatschek hat Germanistik und Pharmazie an der LMU München studiert. Sie ist eine renommierte Fachjournalistin für Medizin und Gesundheit, die seit über 15 Jahren komplexe medizinische Inhalte zielgruppengerecht und evidenzbaisert aufbereitet.
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2Dachverband Osteologie, Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin e.V. (DEGAM), Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie e.V. (DGE) et.al.: S3-Leitlinie Prophylaxe, Diagnostik und Therapie der Osteoporose bei postmenopausalen Frauen und bei Männern ab dem 50. Lebensjahr. Stand: September 2023, https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/183-001.
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