Osteoporose: Risikogruppen

Frauen ab 45 Jahren
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Frauen ab 45 Jahren

In den Wechseljahren sinkt die Produktion des knochenschützenden Hormons Östrogen. Deshalb haben Frauen in und nach der Menopause ein erhöhtes Risiko, Osteoporose zu entwickeln. Dabei gilt: Je früher eine Frau in die Wechseljahre kommt, desto höher ist das Risiko.

Gut zu wissen: Nach den Wechseljahren ist mehr als ein Drittel der Frauen von Osteoporose betroffen.

Männer ab 60 Jahren
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Männer ab 60 Jahren

Osteoporose ist bei weitem keine reine Frauenkrankheit. Auch bei Männern werden mit zunehmendem Alter weniger Geschlechtshormone gebildet. Dann hat der sinkende Testosteronspiegel einen verstärkten Knochenabbau zur Folge. Dieser Effekt tritt allerdings später und langsamer ein als beim weiblichen Geschlecht.

Gut zu wissen: Anders als Frauen leiden Männer häufiger an einer sekundären Osteoporose, die durch verschiedene Grunderkrankungen (Schilddrüsenüberfunktion, Morbus Crohn, Lebererkrankungen etc.), Medikamente oder Alkoholmissbrauch ausgelöst wird.

Sehr schlanke Menschen
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Sehr schlanke Menschen

Zahlreiche Studien belegen: Untergewicht ist ein wichtiger Risikofaktor, der die Entwicklung von Osteoporose begünstigen kann. Denn liegt der Body-Mass-Index unter 19, hat dies negative Effekte auf die Knochengesundheit. Zum einen spielt dabei eine Unterversorgung mit den wichtigen „Knochen-Nährstoffen“ eine Rolle. Zum anderen kommt es in Hungerphasen aber auch zu einer Übersäuerung des Körpers, die zur Folge hat, dass dem Knochen Calcium entzogen wird.

Personen mit unausgewogener Ernährung
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Personen mit unausgewogener Ernährung

Auch eine ungesunde Ernährung kann das Osteoporose-Risiko erhöhen. Denn wer häufig zu Fast Food, Wurstwaren, Cola & Co. greift, nimmt vermehrt Phosphat auf – und das zählt zu den bekannten Calcium-Räubern.

Übrigens: Auch wer auf Milchprodukte verzichtet und nicht auf seine Calciumversorgung achtet, hat ein erhöhtes Risiko.

Raucher
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Raucher

Schon seit Längerem ist bekannt, dass Rauchen die Entwicklung einer Osteoporose begünstigen kann. Über welche Mechanismen der blaue Dunst die Knochen angreift, ist bis heute noch nicht vollständig geklärt. Studien zufolge fallen bei Rauchern vermehrt bestimmte Proteine an, die die sogenannten Osteoklasten aktivieren. Dabei handelt es sich um Knochenzellen, die Knochensubstanz abbauen.

Übrigens: Auch ein hoher Alkoholkonsum gilt als Risikofaktor für Osteoporose.

Menschen mit bestimmten Erkrankungen
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Menschen mit bestimmten Erkrankungen

Einige Erkrankungen und deren Behandlung können ebenfalls Osteoporose (mit)verursachen. Dazu zählen zum Beispiel eine Schilddrüsenüberfunktion, ein Mangel an Geschlechtshormonen, Morbus Crohn und Diabetes mellitus Typ 1. Unter den Arzneimitteln sind es zum Beispiel Kortison, Sodbrennen- und Epilepsie-Medikamente, die die Knochen schwächen und Osteoporose begünstigen können.

Menschen, die wenig an die Sonne gehen
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Menschen, die wenig an die Sonne gehen

Vitamin D spielt eine wichtige Rolle für die Gesundheit der Knochen: Es sorgt dafür, dass Calcium in die Knochen eingelagert wird und vermehrt aus der Nahrung aufgenommen wird. Der Körper kann das Vitamin selbst bilden – allerdings nur, wenn ausreichend Sonne auf die Haut gelangt. Deshalb haben Menschen, die ihre Haut aus medizinischen oder religiösen Gründen nicht der Sonne aussetzen ein höheres Risiko für einen Vitamin D-Mangel. Und ein Mangel dieses Vitamins erhöht auch die Gefahr, an Osteoporose zu erkranken.

Pflichttexte:
Calcium-Sandoz® D Osteo 500 mg/1000 I.E. Kautabletten: Wirkstoffe: Calciumcarbonat/Colecalciferol (Vitamin D3).
Anwendungsgebiete: Zur Prophylaxe und Behandlung von Calcium- und Vitamin-D-Mangelzuständen bei älteren Menschen; als Calcium- und Vitamin-D-Ergänzung zur unterstützenden Behandlung der Osteoporose (Knochenschwund). Enthält Aspartam, Sorbitol, Isomalt, Sucrose (Zucker). Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker! Mat.-Nr.: 2/51009162 Stand: Februar 2015
Hexal AG, 83607 Holzkirchen, www.hexal.de

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