Osteoporose: Diagnose

Osteoporose: Diagnose Osteoporose-Diagnose: Erste Anlaufstelle ist der Hausarzt.

Damit Ihr Arzt eine Osteoporose diagnostizieren kann, wird er verschiedene Untersuchungen und Tests durchführen. Nach einem ausführlichen Gespräch und einer körperlichen Untersuchung wird er entscheiden, ob zum Beispiel eine Knochendichtemessung oder ein Röntgenbild der Wirbelsäule erforderlich ist. Wichtig: Bei Knochenbrüchen im höheren Lebensalter sollte immer geprüft werden, ob eine Osteoporose die Ursache ist.

Osteoporose – welcher Arzt?

Falls Sie den Verdacht haben, an Osteoporose zu leiden oder ein erhöhtes Risiko für die Erkrankung zu haben, sollten Sie sich im ersten Schritt an Ihren Hausarzt wenden. Er kann verschiedene Untersuchungen durchführen und entscheiden, ob die Überweisung zu einem Facharzt notwendig ist.

Gut zu wissen: Osteologen sind Ärzte, die vom Dachverband Osteologie (DVO) zertifiziert werden und sich im Bereich der Versorgung von Patienten mit Knochenkrankheiten spezialisiert haben.

Was macht der Arzt?

Die Basisdiagnostik besteht in der Regel aus folgenden Bausteinen:

Anamnese: Im Gespräch mit dem Patienten erhebt der Arzt die individuelle Krankengeschichte. Dabei wird er zum Beispiel danach fragen, ob Sie Beschwerden haben und ob bei Familienmitgliedern eine Osteoporose besteht. Auch die Abklärung von Risikofaktoren wie zum Beispiel die Einnahme bestimmter Medikamente, die Osteoporose begünstigen, spielt eine wichtige Rolle.

Klinische Untersuchung: Im Rahmen einer körperlichen Untersuchung werden Körpergröße und Gewicht gemessen und die Wirbelsäule auf Verformungen (Rundrücken) untersucht. Darüber hinaus beurteilt der Arzt auch Muskelkraft und Sturzgefährdung und hält eventuelle Hinweise auf eine sekundäre Ursache der Osteoporose fest.

Wirbelsäulenröntgen: Falls sich Hinweise auf Wirbelkörperbrüche ergeben, wird ein Röntgenbild der Wirbelsäule gemacht, um eventuelle Frakturen zu erkennen. Zudem können so andere Erkrankungen (z. B. entzündliche oder verschleißbedingte Veränderungen, Tumoren) ausgeschlossen werden.

Knochendichtemessung: Im Rahmen einer Knochendichtemessung wird der Mineralgehalt des Knochens an der Lendenwirbelsäule und Hüfte bestimmt (DEXA-Messung). Dabei ergibt sich ein Messwert (T-Wert), der die Knochendichte des Patienten mit dem Knochendichte-Wert eines jungen und gesunden Menschen vergleicht. Mithilfe der Knochendichtemessung kann unter Berücksichtigung weiterer Risikofaktoren das Risiko für Knochenbrüche besser beurteilt werden. Zudem lässt sich daraus ableiten, ob eine spezifische medikamentöse Osteoporose-Therapie ratsam ist. Grundsätzlich können auch eine Computertomographie oder eine Ultraschall-Messung zum Einsatz kommen, um den Zustand der Knochen zu beurteilen.

Laboruntersuchungen: Verschiedene Laboruntersuchungen können durchgeführt werden, um andere Knochenstoffwechselerkrankungen zu erkennen und das Vorliegen einer sekundären Osteoporose auszuschließen. Da die meisten Osteoporose-Medikamente bei starker Nierenschwäche nicht angewendet werden dürfen, ist vor Therapiebeginn eine Überprüfung der Nierenfunktion wichtig.

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